Ein grosser Traum - Eine Weltreise mit dem Velo

Reiseroute

1. Etape

Kanada: Vancouver -Nanaimo-Victoria- Vancouver- Whistler- Lac la Hache - Jasper -Dawson Creek - Fort St. John - Fort Nelson - Watson Lake - Whitehorse - Dawson-City - Top of the world-Highway- Tok - Anchorage- Homer- Withier.

Dann per Schiff nach Bellingham U.S.A .

Reiseroute

2. Etape

Entlang der Westkueste fahren wir durch die Staaten Washington, Oregon, Nevada und Californien. Werden bis und mit der Golden Gate Bridge auf dem Highway 1/101 trampeln. Nach ein paar Tagen Stadtleben in San Francisco verlassen wir die Kueste und fahren via Yosemite-Park ueber den ersten 3033Meter Berg. Vom Tioga-Pass weiter nach Lake Tahoe und runter bis Sacramento. Ab dort goennen wir uns eine Pause, fahren mit dem AMTRAK nach Vancouver und geniessen ein paar Wochen bei Freunden in Canada.

3. Etape

Anfangs 2007 fliegen wir nach Maui/Hawaii und fahren dort mit dem Velo auf der Insel Maui herum. Alle moeglichen Strassen, ringsum Maui haben wir abgeklappert und wunderschoene Orte entdeckt. Nach 3 Wochen fliegen wir nach San Diego, unser Ausgangspunkt für die 4. Etappe.

4. Etape

Grenzuebergang in Tecate/Mexiko Baja California norte, B.C sur, bis La Paz, mit der Faehre nach Topalobampo/Los Mochis. Da die Faehre nach Mazatlan z.Z.nicht in Betrieb ist machen wir ca.500km Umweg! Ueber Estado Sinaloa, Nayarit, fahren wir mehr oder weniger der Kueste entlang. Nach einem Abstecher in das mex. Hochland zieht es uns wieder zurueck an die Kueste von Jalisco, Colima, Michoachan, Guerrero. Weil es hier an der Pazifik-kueste fast unertraeglich heiss ist und die gegend schmutzig ist zieht es uns in die Berge und fahren durch Oaxca, Chiapas, Tabasco, Campeche, Yukatan. In Chetumal werden wir die Grenze zu Belize ueberqueren.

5.Etape

Belize besuchen wir nur fuer kurze Zeit, das Land ist uns zu teuer, und fahren westlicher Richtung nach Tikal, die bruehmte Maya Stadt im Norden von Guatemala. Von Flores ueber Poptun, Modesto, Rio Hondo nach Zacapa wo wir die Grenze nach Copan/ Honduras ueberqueren werden. Ueber Comeyaqua, Tegucigalpa  und Danli danach ueber die Grenze nach Nicaragua. Besuchen die Staedte Managua, Granada, Isla Ometepe und schiffern nach Los Chilles in Costa Rica.  Der Arenal-Vulkan ist ein weiteres Ziel, dann San Jose  ueber den "Cerra de la muerte" nach San Isidro. Von dort aus besuchen wir mal wieder die Pazific-Kueste und folgen dieser nach Panama. In Panama ist unser groesstes Ziel die Ueberquerung vom Panama-Canal ueber die Bruecke der "los dos americas".
 

Reiseroute Südamerika


 

6.Etape 

Es gibt immer noch keine sichere Strasse zwischen Darien/Panama und Kolumbien. Das durchqueren des Dschungels mit einem Fuehrer ist uns zu riskant da schon manch Reisender in dieser Gegend verschwunden ist.  Die Moeglichkeit nach Cartagena zu segeln und danach bis Bogota zu radeln um dort dann ins Flugzeug zu steigen war uns etwas zu kompliziert. Die Gegend suedlich von Bogota bis zur Grenze Ecuador gilt auch als sehr unsicher fuer Touristen. Also entschieden wir uns, mit einem weinenden Auge fuer einen direkten Flug nach Quito/Ecuador. Die Galapagos- Inseln besuchen war schon immer ein Traum von uns beiden, uns wieder durften wir uns einen Herzenswunsch erfuellen.

7.Etape

Weiter gings von Quito aus mit viel Kraft in den Waden ueber viele hohe Berge nach Baño, Riobamba, Cuenca, Loja, Villcabamba  und weiter Richtung Peru . Wir waehlten den Weg ueber die Anden der sicherlich schwieriger und anstrengender ist, dafuer aber auch wunderschoen ist. Ein kurzer Abstecher auf die Panamericana und Kuestengegend von Trujillo hat uns bewiesen dass wir die schoene und interessante Route gewaehlt haben. Ueber Huaraz, La Cordilliera blanca, Huanuco, Huancayo, Ayacucho, Andahuaylas, Abancay sind wir nach Cuzco gefahren. Die Strecke war kraefteraubend jedoch absolut spektakulaer in jeder Hinsicht. Weiter gehts, natuerlich per Velo ueber Puno zum Lago de Titicaca und Copacabana nach La Paz in Bolivien.

8.Etape

Salar de Uyuni., der grosse Salzsee und die "Lagunas verde" sind unsere weiteren Ziele und danach huepfen wir ueber die Grenze nach Argentinien. Freuen uns jetzt schon auf die feinen Steaks und den guten Rotwein. Wir meinen das wir das nach mehr als 22'000km wirklich verdient haben. 

9.Etape

Nun sind wir also in Argentinien angekommen..................................A- wie Alaska aber 22'500km suedlicher!!

Alles ist anders hier! Asphaltierte Strassen, Supermarkte, Tankstellen mit Zaehluhr, Strassenlaternen in den Avenidas, die Speisekarten voll mit verschiedenen Gerichten, Toiletten zum sitzen mit Spuelung, fliessendes Wasser. Wir rollen nun auf der "routa 40"  suedlich bis Mendoza, dann strampeln wir nochmals ueber die Anden nach Santiago de Chile und bleiben einige Zeit auf der "carretera austral"- wechseln dann nach Patagonien und kaempfen uns dort gegen den beruehmten Wind nach Tierra del fuego!

Nach Usuaia sind es noch genau 5121Km- unser Weg fuehrte durch den sandigen Norden nach Salta und von dort aus nach Mendoza. Es war heiss, ueber 40Grad Hitze und wir schwitzten maechtig. Weihnachten verbrachten wir am Fusse des Mount Aconcagua und Silverster/Neujahr in Santiago de Chile. Bis zum Lago Districto strampelten wir in Chile, dann ueberquerten wir nocheinmal los anders (die aber hier in safte Huegel abklingen) und rollten durch siete Lago nach Bariloche. Auf der Carretera Austral von Puerto Mont bis nach Villa O`Higgings erlebten wir bei schoenstem Sommerwetter das absoulte Velofahrparadis- auf 1200km alle mioeglichen Vegetationen, Fjorde, Regenwald, Wasserfaelle, Seen, Fluesse, Berge, Alpinwald, Gletscher und Wuestenabschnitte..........alles was das Herz begehrt. Ohne dem Strassenverkehr ausgesetzt, holperten wir ueber die meist naturbelassene Strasse und erfreuten uns taeglich ueber "las buena vistas". Von O`Higgings gibt es eine Verbindung nach Monte FitzroyEl Chaiten, aber nur fuer Velofahrer und Wanderer.  Perito moreno, ein wunderschoener Gletscher ist ein Muss, fuer jeden Ciclista und Wandern im Torres del Paine ist eine willkommene Abwechslung zum strampeln im Velosattel.

Tierra del Fuego war einzigartig in Fauna und Flora und Begegnungen mit tollen Menschen und wenn man von Norden her kommt, blaest einem der Wind mit viel Schuss nach Ushuaia.  el fin del mundo sollte fuer uns nicht das Ende der Velofahrerwelt wir stiegen nach 28`000km in das Flugzeug nach SidneyAustralien.  

Australien

Australien

Australien war unser Meetingpoint mit Jörg`s Schwester Claudia und Lebenspartnerin Denise. Nach über zwei Jahren familiären Besuch zu erhalten war schon ein absolut schönes Gefühl. Die Zeit zusammen war kurz aber sehr intensiv und als die beiden von Perth in Richtung Norden fuhren machten wir uns bereit für Südwesten von Australen. Irgendwie konnten wir nach dem Latino-Leben in Südamerika uns nur schwer an die Lebensgewohnheiten der Aussi`s gewöhnen. Das rote Land war zwar nach Patagonien eine absolute neue Erfahrung, es war meist flach und eher "einfarbig"- Auf der Suche nach einem Job gingen wir jedesmal leer aus, kein Visa wurde uns ausgestellt, oder zumindest nicht dort wo wir uns erkundigten und ohne Bewilligung Arbeit zu finden war nicht möglich.   Doch unser Reisesparschwein war längst abgemagert und brauchte dirngends etwas zufuttern. Wir pedalten von Perth nach Albany mehr oder weniger der Küste entlang und klapperten alle Farmen und Rebbaubetriebe nach Arbeit ab- Nichts. Als Veloreisende stellte sich für uns auch bald heraus dass Australien nicht unbedingt das geeignete Land ist, die Distanzen sind gross, das Land karg, die Möglichkeiten auf weniger starkbefahrene Strassen auszuweichen sehr gering und die Rücksicht der Lastwagen- und Autofahrer gleich Null.

Nach zwei Monaten Rundtur in Westernaustralien beschlossen wir,  Down under zu verlassen und über Asien nach Skandinavien zu reisen.      

Hong-Kong: Die Stadt im Meer- Jörg`s Patenmädchen Julia war happy dass ihr Götti sie in de Weltstadt besuchte und die beiden genossen jede freie Minute zusammen. Wir schlenderten durch den Häuser-Wald von HongKong-, naschten uns durch den Markt, steckten unsere Nasen in jedes Geschäft das uns einladend schien, kletterten hoch zum Big-Buddha, stampften alle Treppenstufen hoch zu den 10`000 Buddha`s, staunten nur noch über das Angebot von Ocean Park und genossen die Überfahrt nach Dicovery-Bay wo wir bei Julia`s Familie wohnten. In der Innenstadt organisierten wir uns die Visa`s  für China, Mongolia und Russland, ein Abenteuer für sich! Nach drei Wochen Weltstadtleben verabschiedeten wir uns von unserer Gastfamilie und stiegen in den Zug nach Guangzhou, Wuhan, Zhengzhou, Jinan nach Beijing.

Beijing/ Wir besuchten die verbotene Stadt, die Chinesische Mauer, liessen uns durch chinesische Medizin durchkneten, reinigen und dämpfen und assen eine der legendären Beijing Enten. Mit zwei Tickets für den TransSibirischen Train packten wir nach 5Tagen unsere Taschen und verliessen das für unsere damaligen Verhältnisse Luxus-Hotel.   

Trans Sibiria

Der Zug pfiff zweimal und schon ging`s los Richtung Norden erst durch Reisfelder dann in`s trockene Hochland von NordChina. Ab und zu hielt der Zug in einer der wenigen Städte, die Luft an solchen Orten war meist dick und dementsprechend lag viel Abfall herum. Nur non-Verbal konnten wir uns verständigen, doch immer wieder machten wir Begegnungen mit Menschen die nur mit dem Lachen oder mit dem Herzen mit uns komunizierten. Die Wüste Gobi erweiterte unser Verständniss für Weite und Einsamkeit in Dimensionen die wir vorher nicht kannten. Nomaden zogen mit ihren Herden über die Steppen, da ein Zelt, dort ein einsamer Mann auf dem Pferd und weiter nichts als Weite von scheinbar unberührtem Land.  Ullanbatan war die erste Stadt nach der langen Fahrt durch die trockenste Gegend auf Erden, die Wüste Gobi.

Der rollende Marktplatz zwischen China und Russland...........die Transibirische Eisnebahn hat in jedem Land ihre Spezialitäten und Eigenheiten und immer wieder steigen interessante oder merkwürdeige Menschen ein oder aus. Der Grenzübergang nach Russland war wiederum ein eisiges Abenteuer, der Baikalsee eine einzige Postkartengegend und als wir den Ural hinter uns liessen blühten die riesigen Birkenwälder. Moskau der Platz des Prunks, Kitsch  und der Bonzen mit den Schlössern wie aus Tausendundeiner Nacht liess Erinnerungen in uns die unter die Haut gehen.

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